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Masken und Venedig 4D

Masken und Venedig als Vorbereitung für den Besuch des Karnevals in Venedig

In Bildnerische Erziehung haben wir die typischen venezianischen Masken und die Geschichte des Karnevals erarbeitet. Der Karneval hatte ursprünglich einen etwas derben und exzessiven Charakter, unter dem Schutz der Masken passierten allerlei Verbrechen. Interessant sind vor allem die volkstümlichen Kostüme aus der Commedia dell arte, der Arlecchino, der Capitano, der Pantalone, Brighella, Colombina und Pulcinella. Die wohl bekannteste Maske ist der Pestarzt, jüdische Ärzte trugen sie bei der Behandlung von Pestopfern. Sie schütze sie vor Pestdämpfen und zugleich sollten die vermeintlich unmenschlichen Eigenschaften der Juden betont werden. Sie wurden im Mittelalter wie Tiere behandelt, Venedig war die erste Stadt die ein jüdisches Ghetto errichtete.

Daneben gab es auch heitere Masken und Phantasiemasken wie die Vogelmenschen.

Venedig – 4B, 24.2. – 28.2.2003

Es war im Herbst, als Professor Ried und Professor Süss planten, mit unserer Klasse nach Venedig zu fahren. Und wirklich, wir waren dort!

Am Südbahnhof kamen wir noch halb schlafend an und schon bald darauf saßen alle Schüler, sowie Professor Ried und Professor Visotschnig im Zug nach Mestre.(Unser Hotel war am Festland)Die Zugfahrt war lange und bald schon langweilig, bis auf den Zwischenfall mit einem sehr netten Italiener, der mit unserer lieben Mitschülerin engeren Kontakt aufnehmen wollte. Und dann endlich waren wir am Bahnhof in Mestre angekommen. Wir legten einen italienischen 10-Minuten Marsch, mit Koffern und Taschen, zu unserem Hotel zurück (In Wien würde man 30 Minuten sagen!!).

Ja also Venedig ist wirklich der schönste Platz auf Erden könnte man sagen , nie hatten wir so ein elegantes Hotel erwartet, denn unser Hotel Centrale war wirklich vorteilhaft eingerichtet. Das Frühstücksbuffet mit immer frischem und ofenwarmen Gebäck....eben wundervoll für eine Klasse wie wir es eben sind.

Noch am selben Abend erkundeten wir die Stadt, und das endete so, dass niemand mehr wusste, wo wir jetzt gerade waren. Aber schon bald fanden wir Dank der Karte und den Kenntnissen von Professor Ried wieder ins Hotel zurück.  Und auch die nächsten Tage eilten und irrten wir durch die engsten Gassen und dunkelsten Winkeln Venedigs. Wir bekamen viele Kunstwerke und alte, bröcklige Bauten zu Gesicht und lernten bald die gute italienische Küche kennen. Obwohl doch Italien das Land der Pizzen sein soll, würden wir raten, eigene Tiefkühlpizzen (Steinofen, Iglo als Empfehlung) von daheim mit zu nehmen. Auch das Boot fahren am Canal Grande war lustig (Für Insider: Knopftür)

Es waren einfach 4 wundervolle Tage in einer Stadt, wie sie keiner zuvor gesehen hat und wir würden uns freuen (Natürlich nicht ohne Pizzen) wieder nach Venedig zurück zu kehren.

(Texte von Sandra und Denise)