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Projektmodule

 

In der modularen Oberstufe an unserer Schule ist für jede Schülerin und jeden Schüler das erfolgreiche Absolvieren von einem Projektmodul verpflichtend. Projektmodule können ab dem 2. Semester der 6. Klasse besucht werden, sofern die Module 1-2 des Pflichtfaches Methodentraining ("Präsentation und Rhetorik" und "Projektmanagement") erfolgreich abgeschlossen wurden. Im zweiten Semester der 8. Klasse sind Projektmodule nicht inskribierbar.

Projektmodule sind entweder einem Fach zugeordnet oder Fächer übergreifend gestaltet. In den Projektmodulen müssen die Schüler/innen beweisen, dass sie die Techniken und Kompetenzen, die sie in den Modulen 1 bis 2 des Methodentrainings erlernt haben, auch anwenden können.


Alle Projektmodule laufen nach einem gemeinsamen Grobplan ab:

  • Kennen lernen, Abklären der Anforderungen, Organisatorisches
  • Vorstellen des Themas, Basiswissen sicher stellen
  • Moderierte Subthemenfindung, Kleingruppenkonstituierung, Zielvereinbarung in den Kleingruppen
  • Präsentation der Kleingruppenziele im Plenum, Planung der Arbeitsschritte, Koordination der Kleingruppen
  • Informationsbeschaffung, Recherche in der Schule (Bibliothek, Internet, ...), Recherche außerhalb der Schule
  • Projektarbeit (auch disloziert möglich), Lehrausgänge, Exkursionen
  • Vorbereitung der Präsentation in der Schule
  • Präsentation
  • Reflexion des Arbeitsprozesses, Evaluation des Projektes, Leistungsbeurteilungsgespräche

Die Leistungsbeurteilung in allen Projektmodulen erfolgt auf folgenden Grundlagen:

  1. Arbeitsprotokoll
  2. Projekttagebuch (prozessbegleitend)
  3. Projektarbeit
  4. Projektpräsentation
  5. Leistungsbeurteilungsgespräch  

Erläuterungen zu den Grundlagen der Leistungsbeurteilung in Projektmodulen:

  • Das Arbeitsprotokoll beinhaltet eine genaue Auflistung der durchgeführten Arbeiten der Schülerin / des Schülers mit Datum und Zeitangabe und kurzer Beschreibung der Tätigkeit (analog zum Arbeitsprotokoll bei Fachbereichsarbeiten).
  • Das Projekttagebuch muss beim Leistungsbeurteilungsgespräch vorgewiesen werden, es bleibt inhaltlich jedoch privat. Auf Wunsch der Schülerin /des Schülers kann diese/r beim Beurteilungsgespräch Teile des Tagebuchs zitieren.
    • Projekttagebücher dienen
      • zur Selbstreflexion und zur eigenständigen Reflexion der Prozesse
      • zur Klärung von Situationen und Erlebnissen in der Zusammenarbeit
      • zum Festhalten von Fragen, Bedürfnissen, Erfolgen, Stimmungen
      • zur Selbsteinschätzung und am Ende des Projekts zur Selbstbeurteilung
    • Projekttagebücher müssen regelmäßig geführt werden. Es wird dafür auch im Unterricht Zeit zur Verfügung stehen.
    • Projekttagebücher sind ein wertvoller und wichtiger Basisbestandteil für die Reflexion der Gruppenarbeit und des Gesamtprojektes.
    • Projekttagebücher dokumentieren und fördern das "eigentliche Lernen.
  • Die Projektarbeit der Schülerin / des Schülers sollte Folgendes umfassen:
    • Titelblatt
    • Kurzer Überblick über die eigenen Leistungen bei der Gruppenarbeit
    • 4-8 Seiten Inhalt (Schriftgrad 12)
    • Detaillierte Auflistung der Literatur/Quellen/Internetadressen
  • Bei der Projektpräsentation sollen für das jeweilige Thema adäquate Techniken zur Anwendung kommen. Klarer Aufbau, inhaltliche Gestaltung, Kreativität, Umgang mit Medien, ... sind Kernstücke der Bewertung der Präsentation.
  • Das Leistungsbeurteilungsgespräch findet zwischen der Lehrerin /dem Lehrer und den Schüler/innen einer Kleingruppe, die gemeinsam ein Subthema bearbeitet haben, statt.
    Ziel des Gespräches ist die Selbsteinschätzung der Schüler/innen sowie die Einschätzung der Arbeit der anderen Gruppenteilnehmer/innen.
    Mit Hilfe des Projekttagebuchs, des Arbeitsprotokolls und eines Selbstbeurteilungsbogens stellen die Schüler/innen ihre eigenen Leistungen dar und versuchen in der Folge gemeinsam mit anderen Gruppenmitgliedern ihren Anteil an inhaltlicher Arbeit und sozialem Engagement einzuschätzen.
  • Die Lehrerin / der Lehrer setzt auf Grund der abgegebenen Projektarbeit, der Bewertung der Projektpräsentation und der eigenen Aufzeichnungen zum Arbeitsprozess die Gesamtnote für jede Schülerin / jeden Schüler unter Einbeziehung der Ergebnisse des Leistungsbeurteilungsgespräches fest.