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Modulare Oberstufe 2005/06

Evaluationsschwerpunkt im Schuljahr 2005/06

Evaluationskonzept des Schulversuches "Modulare Oberstufe"

Ziele und Indikatoren

  • Übergeordnetes Ziel:
    Höhere "Studierfähigkeit" und kompetenzengeleitete Vorbereitung auf das Berufsleben
  • Indikatoren: Angst vor Studium und Berufsleben sinkt (fühle mich gut vorbereitet…)

Allgemeine Ziele unserer AHS

  • Steigerung der Attraktivität der Oberstufe
  • Indikatoren: Steigerung/Gleichbleiben der Anmeldungen im Verhältnis zur Geburtenzahl, Anfragen von Eltern und Medien, Zufriedenheit (Schüler, Eltern, Lehrer)
  • Gewährleistung von Bildungsinhalten und -zielen einer zeitgemäßen und zukunftsorientierten AHS
  • Indikatoren: Vorgesetzte Schulbehörde genehmigt, regelmäßiger Vergleich der modularen Inhalte mit den Lehrplanzielen
  • Nutzen der Ressourcen des innerstädtischen Schulstandortes und der Qualifikationen des Kollegiums
  • Indikatoren: LehrerInnen haben die Möglichkeiten ihre Qualifikationen in verstärktem Maß anzubieten, weiterhin hohe Fortbildungsbereitschaft
  • Flexibles Reagieren und Eingehen auf neue Herausforderungen auf der Basis eines geänderten Strukturrahmens
  • Indikatoren: Unterrichtsblockungen, Anbieten von Modulen, die expliziten Schülerbedürfnissen entstammen, Module werden als Reaktion aktueller Ereignisse angeboten und gewählt

SchülerInnenorientierte Ziele

  • Individuelle Schwerpunktsetzung entsprechend der Interessen und Stärken der SchülerInnen
  • Indikatoren: SchülerInnen haben einen großen Wahlkanon, nehmen diesen auch wahr (Entscheidung nach Interesse, nicht nur nach Stundenplan oder LehrerIn), SchülerInnen wird die Möglichkeit gegeben, die von ihnen gewünschten Module auch tatsächlich zu belegen, Mitsprache bei inhaltlicher Gestaltung von Wahlmodulen
  • Selbstmanagement und Peer-Coaching als wesentliche Bausteine, um vermehrte Eigenständigkeit und Selbstverantwortung der SchülerInnen zu erreichen
  • Indikatoren: Vergleich mit bestehenden Daten zu Eigenständigkeit und Selbstverantwortung (Fragebogen)
  • Förderung individueller Leistungspotenziale und des persönlichen Leistungswillens
  • Indikatoren: Bildung von „Spezialistengruppen in weiterführenden Wahlmodulen, Verstärkte Möglichkeit des Anbietens bzw. Belegens von "Spezialkursen, Verbesserung von Notendurchschnitten, Reduktion von Repetenten" bzw. "Nicht Genügend"
  • Anforderungsorientierte Allgemeinbildung
  • Indikatoren: Mögliche Schwächen können durch Anbieten eines entsprechenden Wahlmoduls kompensiert werden ("Förderkurse")

Unterrichtsbezogene Ziele

  • Integrieren bewährter methodisch-didaktischer Unterrichtsformen, z.B.: Projektunterricht, Teamteaching, fächerübergreifender und themenzentrierter Unterricht, offenes Lernen u.v.a.
  • Indikatoren: Gleichbleiben oder Zunahme dieser Unterrichtsformen
  • Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, z.B.: Recherchieren, Bewerten und Strukturieren von Informationen, Erstellen von Portfolios und Facharbeiten, Rhetorik und Präsentationstechniken u.v.a.
  • Indikatoren: Verstärktes Einfliesen dieser Techniken in die Beurteilungskriterien der Wahlmodule, beibehalten der Facharbeit in der 6. Klasse

Bereits umgesetzte Maßnahmen

Aus Erkenntnissen der Evaluation des ersten Jahrgangs der Modularen Oberstufe (6. Klasse 2005/2006; Methode: SchülerInnen-, LehrerInnenbefragung) wurden folgende Maßnahmen zur Verbesserung problematischer Bereiche getroffen:

  • Optimierung des Wahlmodalitäten (Erstellung eines Programms zur Online-Anmeldung)
  • Rücksichtnahme auf für SchülerInnen bisher gewohnte Informationsmedien (Stundenpläne) - Erstellung mit Ausdruckmöglichkeit für SchülerInnen eines individuellen (nach WS/SS gegliederten) Wahlmodulplans
  • Erstellung von Kriterien bei Überbelegung (1. Wahl = Filter was überhaupt zustande kommt, wer darf was…)
  • Verfassen von transparenten Beurteilungskriterien in den einzelnen Modulen (Verlautbarung, Aushang in den Klassen)
  • Vereinheitlichung der Beurteilungskriterien ("contracting") bei der Eröffnungskonferenz

Geplante Maßnahmen

Evaluation der Wahlmodule

  • Zufriedenheit der SchülerInnen mit den Wahlmodulen
    September 2005: Den LehrerInnen, die 2005/06 Wahlmodule halten, wird die „+ - ? Methode vorgestellt und zur Evaluation der neuen Form der Eröffnungskonferenz 2005/06 mit ihnen durchgeführt. Diese LehrerInnen evaluieren das von ihnen abgehaltene Wahlmodul mit den SchülerInnen nach dieser Methode.
    Zeitpunkt: Ende des 1. Semesters, Ende April im 2. Semester
  • Zufriedenheit der LehrerInnen mit den Wahlmodulen
    Konferenz am 27. 10. 05:
    LehrerInnen werden über geplante Evaluation informiert. Methode: Theoretische Stichprobe. Die Interviews finden vor und nach den Osterferien statt.
    Juni 06: Interviewergebnisse werden veröffentlicht
    Herbst 06: Fachgruppenkonferenzen: Interpretation der Ergebnisse, Erstellung des neuen Kursbuches.
  • Anwesenheit der SchülerInnen in den Wahlmodulen wird verglichen mit der Anwesenheit im vergangenen Schuljahr in den Wahlpflichtgegenständen.
  • Organisations- und Stundenpläne werden dokumentiert
    Veränderung der Belastungsintensität werden erhoben und mit Referenzplänen verglichen (Verteilung von Lern- und möglichen Erholungsphasen)

 

Laufbahn der SchülerInnen

  • Typenwahl wird dokumentiert
    Die Typenwahl sollte durch die Modulare Oberstufe keinerlei Änderung erfahren
  • Das Wahlverhalten bezüglich Wahlmodulen wird dokumentiert
    Vergleich der negativen Abschlüsse im 1. und 2. Semester mit dem Schuljahr 2004/05
    Längerfristig wird Laufbahnverlust im Laufe der Oberstufe dokumentiert.

Pädagogische Ziele

  • Individuelle Schwerpunktsetzung:
    Ist längerfristig aus Wahlverhalten erkennbar, sowie Vergleich der Schülerzufriedenheit mit Vergleichsdaten aus früheren Jahren.
  • Selbstmanagement:
    Wie viel Beratung ist im ersten Jahr der modularen Oberstufe notwendig im Vergleich zu den folgenden Jahren; Unabhängigkeit gegenüber Beratungsstellen wächst mit der höheren Schulstufe
  • Förderung individueller Leistungspotenziale:
    z.B. ECDL, First Cambridge Certificate werden verstärkt (von größerer Anzahl von SchülerInnen wahrgenommen und abgeschlossen.
  • Die Zufriedenheit der individuellen Wahl- und Interessensberücksichtigung wächst (Referenzvergleich)

Schwerpunktsetzungen

Aus vielen möglichen Evaluationsperspektiven möchte sich unsere Schule auf drei besondere fokussieren:

  1. SchülerInnenanwesenheit
  2. Individuelle Schwerpunktsetzungen von SchülerInnen
  3. Reduktion der Repetentenzahlen (Laufbahnverlust) bzw. Beurteilungen mit „Nicht Genügend in der Oberstufe

Umsetzung und Indikatoren zu diesen Schwerpunkten s.o.