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Integrationsklasse

 

Am GRg 23/VBS werden seit dem Schuljahr 1996/97 in der Unterstufe zwei Klassen als Integrationsklasse geführt. War dies damals noch ein Schulversuch, so gibt es Integration an der AHS seit 1998/99 als Regelform.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für qualitativen Unterricht in Integrationsklassen ist Teamarbeit!
Aufgabe des Teams ist, den Unterricht auf Grund der gemeinsamen Vorbereitung so zu gestalten, dass jede/r Schüler/in, gleichgültig ob mit oder ohne sonderpädagogischem Förderbedarf, individuell entsprechend gefördert wird.

Manchmal gibt es Situationen, in denen eine Trennung in Schülergruppen auf Grund der sehr unterschiedlichen Aufgabenstellung notwendig ist. Diese Trennung muss aber dann nicht eine nach behinderten und nichtbehinderten Schüler/innen sein. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der Gemeinsamkeit im Unterrichtsgeschehen.

Der Unterricht wird durch die Fachlehrer/innen erteilt, wobei die Integrtationslehrerin schwerpunktmäßig die sonderpädagogische Förderung übernimmt.

Die Integrationsschüler/innen werden, je nach Beeinträchtigung, nach ASO-Lehrplan (Lehrplan der Allgemeinen Sonderschulen) oder nach S-Lehrplan (Lehrplan für schwerstbehinderte Kinder) beurteilt. Diese Beurteilung erfolgt durch die dafür zuständige Integrationslehrerin. Die übrigen Schüler der Klasse werden nach dem Lehrplan der AHS unterrichtet und beurteilt.

Erfolgreiche Integrationsarbeit erfordert eine möglichst breite Heterogenität bei der Zusammensetzung von Lerngruppen. Damit unter anderem wirksames Peer Learning erfolgen kann, müssen Schüler/innen unterschiedlicher sozialer Herkunft, Interessen und Begabungen gemeinsam unterrichtet werden. Damit dieses Prinzip nicht durch schulinterne Homogenisierungsmaßnahmen verletzt wird, wird Heterogenität in Integrationsklassen durch die folgenden Standards abgesichert:

  1. Als Richtlinie für die Klassenzusammensetzung gilt, dass die Zusammensetzung der Schüler/innen in Integrationsklassen in etwa repräsentativ für den gesamten Schülerjahrgang an der Schule sein soll.
  2. Eine Überrepräsentation erzieherisch schwieriger, verhaltensauffälliger oder lernschwacher Schüler/innen, für die keine zusätzlichen sonderpädagogischen Ressourcen ausgewiesen sind, ist in Integrationsklassen zu vermeiden.

In einer Integrationsklasse sind etwa 5 Schüler/innen mit SPF (sonderpädagogischem Förderbedarf).