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Lesetraining

 

Beim Eintritt in die 1. Klasse bringen die Schüler/innen nicht automatisch die basalen Lesekompetenzen mit, die in allen Fächern gefordert werden. Schüler/innen aus bildungsfernen Schichten sowie Schüler/innen mit einer anderen Muttersprache als Deutsch zählen häufig zur leseschwachen Klientel.

Als Diagnoseinstrument wird das SLS (Salzburger Lesescreening) eingesetzt.

Schüler/innen, die einen unterdurchschnittlichen Lesequotienten erreichen, werden in Kleingruppen zusammengefasst und erhalten einmal in der Woche in Zusammenarbeit mit den Klassenlehrer/innen ein Intensivtraining, das u.a. aus Augenübungen, Verständnisübungen, Wortschatzerweiterungstraining, Computerübungen und auch lautes (Vor-)Lesen besteht. Das Ziel ist, die Schüler/innen zum sinnerfassenden Lesen zu führen und auch die Freude und Lust am Lesen zu erwecken. Wichtig ist die konsequente Förderung über einen längeren Zeitraum hinweg, um die Ergebnisse nachhaltig zu sichern.

Als Mittel der Evaluation wird ein erneuter Durchgang des SLS am Ende des Schuljahrs eingesetzt, der den Schüler/innen – zu ihrer großen Freude – eine Steigerung ihrer Leseleisteung i.a. um ca. 50% attestiert.

Nach der Auswertung des Salzburger Lesescreenings, das die Leseleistung der Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse misst, werden die Kinder, deren Leistung verbesserungswürdig ist, in Kleingruppen (2 bis 8 Schülerinnen und Schüler) in Zusammenarbeit mit den Deutschleherinnen und Deutschlehrern der Klassen wöchentlich trainiert. Dazu gibt es z. B. ein Computerprogramm, das Augenübungen und verschiedene Lesetrainingsübungen enthält, sowie Übungsbücher, die die verschiedenen Fertigkeiten trainieren. Auch lautes Vorlesen in der Kleingruppe wird geübt.

Weitere Lesefördermaßnahmen an unserer Schule sind  Legasthenie- und DaZ-Kurse.